Münsterländische Burgen, Schlösser, adelige Häuser
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Die Burgen und Schlösser und adlige Häuser meiner Heimat
Münsterländische Burgen und Schlösser und adelige Häuser
von Franz Hellbernd.
Die ersten Burgen im Oldenburger Münsterlande waren unbewohnte, mit Wällen und Gräben umgebene Erdanlagen. Sie dienten nach der ursprünglichen Bedeutung des Wortes („borg" = bergen, schützen) als Fliehburgen und Zufluchtsstätten in unruhigen Zeiten. Ihre Anlage verrät gute Ausnutzung natürlicher Schutzmöglichkeiten. So liegt die Arkeburg bei Goldenstedt am Rande eines großen Moores, die Dersaburg bei Handorf, Gemeinde Holdorf, auf einer Bergnase und die Quatmannsburg in Elsten, Gemeinde Cappeln, an einer sumpfigen Niederung des Elster Baches. Ähnlich waren die Bokelerburg bei Rastede und der Heidenwall bei Dehlthum, Gemeinde Ganderkesee angelegt. Die Zeit der Errichtung ist unbestimmt, doch darf man annehmen, daß sie in frühgeschichtlicher Zeit entstanden.
Burgen im eigentlichen Sinne wurden im 12. und 13. Jahrhundert gebaut, als sich örtliche Territorialrechte ausbildeten. Die Grafen von Calvelage-Ravensberg verlegten Ende des 12. Jahrhunderts ihre Burg von Calvelage in Brockdorf bei Lohne in die Moorbachniederung in Vechta. Im Kreise Cloppenburg stützten die Grafen von Tecklenburg ihre Herrschaft auf die feste Burg Arkenowa bei Essen und nach ihrer Zerstörung auf die Burgen in Cloppenburg, Friesoythe, die Schnappenburg bei Barßel und eine neue Essenser Burg. Alle Burgen verschwanden wieder im Laufe der Jahrhunderte, die Städte Vechta, Cloppenburg und Friesoythe verdanken ihnen ihre Gründung und Entwicklung.
Weitaus die meisten Burgen — hier muß das Wort Burg mit einigem Vorbehalt gebraucht werden — verdanken ihre Entstehung den beiden Burgmannsstädten Vechta und Quakenbrück. Die Vechtaer Dienstmannschaft erwarb bereits 1224 unter den Grafen von Ravensburg-Vechta das paderbornische Ministerialrecht. Nach dem Verkaufe der Grafschaft an den Bischof von Münster im Jahre 1252 vergrößerte sich ihr Einfluß bedeutend, sie Schloß sich zum Burgmannskollegium zusammen — „nos castellani universi in Vechta", wie sie sich 1257 nennen — und behauptete ihre Stellung bis zur Auflösung des Niederstiftes Münster und der Angliederung der Kreise Vechta und Cloppenburg an Oldenburg im Jahre 1803.
Die Burgmannschaft Quakenbrück verdankt ihr Entstehen der Gründung Quakenbrücks im Jahre 1235. Der Bischof von Osnabrück wollte damit sein „Nordland" gegen die konkurrierenden Rechte der Grafen von Ravensberg-Vechta, Tecklenburg und Oldenburg schützen und ausbauen.
Die Burgmänner hatten die Burg zu verteidigen, die Rechte des Landesherrn zu schützen und für die Durchführung seines Willens zu sorgen. Dafür erhielten sie in unmittelbarer Nähe der Burg einen Burgmannshof und auf dem Lande ein oder mehrere Dienstlehen zum Unterhalte. Sie unterstanden einem besonderen Recht und besaßen neben der Steuerfreiheit weitere Privilegien. Im 14. und 15. Jahrhundert drängten die Burgmänner aus verschiedenen Gründen aufs Land. Sie behielten ihre Wohnsitze in der Stadt und bauten „Burgen" auf ihren Dienstlehen, meist in schwer zugänglichem Gelände. Die Anlagen waren durchweg einfach, meist durch Wall und Graben befestigte Fachwerkhäuser, die eigentlich den Namen „Burg" nicht beanspruchen konnten, wenn man von den zerstörten Raubnestern, der „Ferdinandsburg" bei Dinklage und der „Lohburg" bei Bakum, absieht. Später setzte sich allgemein die Bezeichnung „Gut" für die bewohnten Dienstlehen durch, die längst in Besitz übergegangen waren, und „Haus" oder „Schloß" für den herrschaftlichen Wohnsitz.
Gegen Ausgang des Mittelalters zählte man in Südoldenburg 38 Adelsgüter. Sie seien hier aufgeführt, geordnet nach Kreisen und Gemeinden.
Kreis Vechta:
Gemeinde Bakum: Daren, Bakum, Harme, Lohe, Norberding, Südholz-Quernheim, Südholz-Tribbe, Südholz-Rhaden und Blankenfort;
Gemeinde Dinklage: Dinklage und Vosdiek;
Gemeinde Holdorf: Ihorst;
Gemeinde Langförden: Bomhof, Strohe und Vardem;
Stadt Lohne: Brettberg, Höpen und Querlenborg;
Gemeinde Lutten: Lutten;
Stadt Vechta: Falkenrott, Füchtel und Welpe;
Gemeinde Visbek: Bullemühle.
Kreis Cloppenburg:
Gemeinde Altenoythe: Altenoythe;
Gemeinde Cappeln: Schwede;
Stadt Cloppenburg: Lankum;
Gemeinde Emstek: Diekhaus, Vesenbühren und Lethe (größter Teil in Großenkneten);
Gemeinde Essen: Groß-Arkenstede, Klein-Arkenstede, Calhorn, Lage, Vehr und Veithaus;
Gemeinde Löningen: Duderstadt und Hukelrieden;
Gemeinde Molbergen: Stedingsmühlen.
Im folgenden werden nur die Güter aufgeführt, auf denen noch das Herrenhaus erhalten ist und die eine gewisse historische Bedeutung haben. Die anderen Güter gelangten meist stark zerstückt — nur Brettberg, Bullemühle, Diekhaus, Lankum, Vardel, Veithaus und Vosdiek konnten im wesentlichen ihren Besitzstand wahren — wieder in bäuerlichen Besitz, aus dem sie genommen waren.
Die Burg Dinklage präsentiert sich als eine prächtige Wasserburg aus dem 17. Jahrhundert. Während die Nebengebäude das übliche Fachwerk zeigen, ist das Haupthaus ein Backsteinbau mit mannigfachen Schmuckformen in Sandstein. Der geräumige Burghof bewahrt mittelalterliche Reize. Wohlgepflegte Forsten, von vielen Spazierwegen durchzogen, dehnen sich rund um die Burg aus. Die „Ferdinandsallee" führt in die Nähe der „Ferdinandsburg", die als festungsartige Anlage der räuberischen Herren von Dinklage 1374 zerstört wurde. Trotz aller Abmachungen, die Burgstelle „nümmermehr to betimmern eder bevesten" errichtete Hugo von Dinklage 1403 die Hugoburg (1670 abgebrochen, an der Stelle steht die Burgkapelle mit Ahnengruft), seine Brüder die Dietrichsburg (jetzige Burg) und Herbordsburg (Rentei). Nachkommen und Nachbesitzer gerieten in moralischen und wirtschaftlichen Verfall. In den Jahren 1664 bis 1667 erwarb Heinrich von Galen, münsterscher Drost in Vechta und Bruder des berühmten Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen, die gesamten Dinklager Besitzungen. Von 1677 bis 1827 war Dinklage mit Brockdorf „reichsfreie Herrlichkeit". Auf der Burg wurde 1878 der bekannte Kardinal Clemens August von Galen, der „Löwe von Münster", geboren. Seit 1946 ist die Burg ein Benediktinerinnenkloster. Die ehemalige Scheune wurde durch den Architekten von Hausen, Münster zu einer Klosterkirche besonderer Art umgebaut.
Das Haus Bomhof wurde Ende der 20ger Jahre in einen gutsmäßigen Zustand versetzt. Das Gut hat wahrscheinlich schon den Herren von Spredowe als Wohnsitz gedient, die später auf Südholz bei Bakum ansässig wurden und den Namen von Sutholte annahmen. Ältester beurkundeter Inhaber ist 1426 Bernd von Honstede und sein Erbe Herbord von Dinklage. Danach haben die Besitzer oft gewechselt: 1466 von Weddesche, 1531 durch Heirat von Quernheim, 1614 durch Erbschaft von Dorgelo, 1648 durch Kauf Drost von Grothaus, 1712 durch Erbschaft von Schilder und 1814 durch Kauf die Familie von Fricken, die es noch heute besitzt.
Das Schloß oder Haus Daren wurde 1752/53 im Renaissancestil erbaut und ist in seiner unveränderten Form, umgeben von Grärten und Parkanlagen, ein großartiger Herrensitz. Der Erbauer, Georg Wilhelm von Frydag, war in zweiter Ehe mit der Schwester des „Lügenbarons" von Münchhausen zu Bodenwerder vermählt. Auf der Freitreppe und in der anschließenden Halle hat dieser sein berühmtes Reiterkunststück — zwar in etwas einfacherer Form — durchgeführt. Im Innern ist das Schloß mit prächtigen Jagdgobelins, Bildnissen, Möbeln, Porzellan usw. ausgestattet.
Daren blieb als letzter geschlossener Besitz von ehemals acht Adelsgütern des Kirchspiels Bakum erhalten. Es ist neben vier anderen aus der ehemaligen „curia Sutholte" hervorgegangen. 1472 war es noch im Besitze der Familie von Sutholte, im 16. Jahrhundert gehörte es der Familie von Lutten, danach bis 1728 der Familie v. Kobrink aus Altenoythe. Nach Aussterben dieser Familie war Johanna Charlotte von Schade Erbin, die bei der Heirat 1741 dem obengenannten Erbauer des Schlosses das Gut zubrachte. Daren blieb bis heute im Besitze der Familie von Frydag, die von dem ostfriesischen Schloß Gödens stammt.
Das Haus Füchtel ist als ehemalige Wasserburg klar erkennbar. Die jetzigen Fachwerk- und Massivbauten stammen aus verschiedenen Zeiten. Im turmartigen Anbau von 1734 ist eine Kapelle eingerichtet. Sehenswert sind u. a. der Ahnensaal, das sogenannte weiße Zimmer und das mit Trophäen aller Art ausgestattete Jagdzimmer.
Die Füchtelmannsstelle, die dem Grafen von Vechta gehörte, kam 1252 an den Bischof von Münster. 1327 erhielt sie im Tausch der Graf von Oldenburg-Bruchhausen, der sie 1331 mit den Herren von Elmendorrlaus Elmendorf am Zwischenahner Meer tauschte. Die Herren von Elmendorff legten die Burg an und bildeten aus mehreren Bauernstellen das Gut. 565 Jahre blieb es im Besitze dieser Familie, die es 1896 an die Familie von Droste zu Hülshoff vererbte. Im Jahre 1908 gelangte Füchtel im Erbgang an den Grafen von Merveldt.
Die Burg Hopen ist seit 1954 eine vielbesuchte Jugendherberge. Im alten Findlingsfundament, das an drei Seiten vom Wasser umspült wird, und dem massiven Erdgeschoß vermutet man die alte Burg. Das zweite Stockwerk aus starkem Fachwerk stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Um 1780 wurde die Burg durch einen zweistöckigen Fachwerkbau fast um das Doppelte verlängert. Der Anbau wurde um 1900 wieder abgerissen. Über der Eingangstür befindet sich eine Verdachung aus Sandstein mit dem Wappen der Familie von Haren und von Low und zu Steinfurt.
Die erste Burg wird um 1479 durch Herbord von Dinklage erbaut sein. Die Familie blieb bis 1587 im Besitz des Gutes. Durch Erbschaft kam es über Herbord von Langen 1591 an die Familie von Haren. 1795 erhielt es durch Teilerbschaft und Kauf Friedrich Christian von Oynhausen zu Merrelsheim, der es 1805 an den Grafen von Galen verkaufte. Im Jahre 1948 übertrug dieser es seinem Neffen, dem Grafen Christoph von Kerssenbrock, der heute Besitzer der Burg und des Burggartens ist, während das Gut 1962 wieder an von Galen gelangte.
Das im einfachen Stile gehaltene Herrenhaus auf Gut Ihorst stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Die Kapelle wurde 1741 erbaut.
Gründer des Gutes und erste Besitzer waren die Herren von Dinklage. Um 1560 wurde es durch Otto von Schade neu angelegt. 1640 kam es durch Heirat an von Lipperheide und 1697 an von Ascheberg zu Venne und Hange. 1871 kaufte es der Verwalter Ahlrichs, der es 1882 an den Grafen von Spee veräußerte. Die Gräflich von Speesche Gutsverwaltung — Inspektor ist Wehage — und eine Anzahl Pächter bewirtschaften das 360 ha große Gut.
Das Gut Schwede gehört seit 1818 der Familie von Frydag auf Daren und stellt heute einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb dar, inmitten des guten und fruchtbarens „Flottsandgebietes". Rolf von Lutten, 1421 — 1455 Drost in Cloppenburg, errichtete die Burg. 1697 fiel das Gut durch Heirat an die Herren von Milckau, 1797 im Konkurs an von der Decken zu Lethe, der es an von Frydag veräußerte.
Das Haus Welpe ist eine hübsche Gartenwirtschaft am Welper Mühlenteiche. Der Fachwerkbau mit übertragtem Giebel wurde 1645 errichtet. Die reiche Stuckdecke in den derben Formen der Spätrenaissance wurde 1958 wegen Gefährdung abgenommen und auf Haus Füchtel wieder angebracht. Bald nach 1500 vereinigte Wulfert von Dorgelo die Bauernstellen Ober- und Niederwelpe zu einem Gut mit einer Burg. Besitzer bis 1665 blieb die Familie v. Dorgelo, danach bis 1712 von Valke durch Kauf, bis 1771 von Grüter durch Erbschaft. Dieser verkaufte das Gut 1771 an Droste zu Hülshoff, der es 1773 an von Elmendorff auf Füchtel weiterverkaufte. Zu Füchtel gehört es noch heute.
Unmittelbar an der Lager Hase liegt das Gut Lage. Das ansehnliche Herrenhaus wurde 1844 inmitten ausgedehnter Parkanlagen errichtet. Das Gut ging wahrscheinlich aus dem Hof hervor, den im 10. Jahrhundert die Kirche in Essen erhielt. Über das Essenser Nonnenkloster kam er an das Kloster Malgarten, das 1306 einen Güteraustausch mit den Herren von Pennethe vornahm. Kurz darauf wird die Burg angelegt sein, die von Ende des 14. Jahrhunderts bis 1704 im Besitz der Familie von Lutten blieb. Erbe war Hilmar August von Rochow aus dem Brandenburgischen. 1810 erbte es die Familie von Rössing aus der Gegend von Halberstadt. 1940 wurde der letzte des Stammes, Wolf-Burghardt, Opfer des Krieges, seine Frau starb 1961. Erbe wurde der Bruder der Frau, Herr Castens aus Bremen.
Das Haus Lethe lag früher auf dem linken Letheufer, also auf Emsteker Gebiet, während sich der größte Teil des Grundbesitzes in der Gemeinde Großenkneten befand. Inmitten eines schönen Parkes erweckt das Herrenhaus, das um die Jahrhundertwende auf das rechte Ufer verlegt und Ende der zwanziger Jahre umgebaut wurde, den Eindruck eines ruhigen vornehmen Landsitzes. Seit 1946 dient es als Altersheim, „St.-Elisabeth-Stift".
Die Dorgelos haben das Gut um 1400 errichtet. Nach dem Aussterben der Familie wechselten die Besitzer recht häufig: 1650 — 1670 von Böselager, danach von Schlepegrell, 1682 von Hörde, darauf von Rhaden, 1715 de Monbrun, 1736 von der Decken, 1808 Verpachtung an Landwehr, 1815 im Konkurs an den Sohn des Pächters, 1827 der Herzog von Oldenburg, 1832 Kammerherr von Lützow, 1852 Kaufmann Pöppelmann, dessen Söhne es teilten. Der nördliche Teil kam 1888 an Battermann und Gräper, der südliche an Fortmann. Gräper übernahm den Teil von Battermann und besitzt den ganzen nördlichen Teil als „Neulethe", während die Gebrüder Brinkmann seit 1925 das „Gut Lethe" ihr Eigen nennen.
Vor den Toren Quakenbrücks liegt Gut Vehr als ansehnlicher herrschaftlicher Sitz. Das Haus wurde 1877 errichtet und 1936 umgebaut. Große landwirtschaftliche Gebäude waren 1929 gebaut worden. Vereint mit dem Gute Groß-Arkenstede stellt es einen umfangreichen Besitz dar.
1522 besaß die Familie von Schmerten das Gut, 1540 gelangte es durch Heirat an von Grothaus. Um 1650 kam es über v. Kobrink Daren und v. Schade Ihorst an von Frydag Daren. 1783 kaufte es von Eimendorff. 1876 erwarb es die Familie von Schorlemer. 1928 kaufte es Dr. Welker, Duisburg, dessen Erbe es zur Zeit bewohnt und bewirtschaftet.
Das Gut Arkenstede war 1491 im Besitz der Familie von Aßwede. 1635 teilten sich zwei Schwestern das Gut. Gertrud von Aßwede, die erste Frau des Otto von Kobrink auf Daren erhielt Groß-Arkenstede (östlich der Straße Essen — Quakenbrück) und Helena von Aßwede, verheiratet mit Adam von Langen aus Sögeln, bekam Klein-Arkenstede, westlich der Straße. Groß-Arkenstede kam über v. Schade Ihorst 1712 an von Eimendorff Füchtel und 1876 an von Schorlemer. 1928 kaufte es Dr. Welker.
Die Burg Arkenstede, die nachweislich aus dem Jahre 1680 stammt, wurde 1935 von Brokstreek nach Cloppenburg ins Museumsdorf gebracht und dient dort als Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude.
Klein-Arkenstede (84 ha groß) kam 1670 durch Einheirat an von Cloed zu Remblinghausen. 1851 kaufte es Bauer Große Arkenau. 1853 übernahm es sein Schwiegersohn Smits. Durch Erbschaft erhielt es 1896 Heinrich Enneking aus Damme. Das zweistöckige Herrenhaus ist um 1845 erbaut, der Wirtschaftsteil etwas später.
Zu erwähnen sind noch die Gutshäuser Bakum, Calhorn und Harme. Die Güter sind aufgeteilt. Während Harme und Bakum Gutshäuser mit mächtigem Fachwerk aus dem 16. bzw. 17. Jahrhundert darstellen, bietet Calhorn (erbaut 1835) ein Fachwerk besonderer Art.
Literatur – Quellen
Oldenburgische Heimatpflege; Zusammengestellt im Auftrag der Oldenburg-Stiftung von H. Diers; K. Steinhoff, H. Thole; Verlag C. L. Mettcker & Söhne, Jever in Oldenburg
Nieberding: Geschichte des Niederstiftes Münster.
Niemann: Geschichte des Oldenburger Münsterlandes, Band I u. II.
Willoh: Geschichte der kath. Pfarreien im Herzogtum Oldenburg.
Reinke: Wanderungen durch das Oldenburger Münsterland.
Rüthning: Oldenburgisches Urkundenbuch, Band V und VIII.
Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Oldenburg, Band II u. III.
Heimatblätter, Beilage der Oldenburgischen Volkszeitung, Vechta.
Volkstum und Landschaft, Beilage des Münsterländischen Tageblattes, Cloppenburg.
Franz Hellbernd.
aufgearbeitet h. br.