Essen: Gerd Ruppe - Gysen Erbe zu Bevern
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949. – 2. Juli 1525 Gerd Ruppe – Gysen Erbe zu Bevern
- Gerd Ruppe hat Gysen Erbe zu Bevern der Kirche zu Essen überlassen. Nun verzichtet auch Bischof Friedrich von Münster auf den darauf ruhenden Hofdienst, der eine Zeitlang seinetwegen gefordert und auch geleistet ist.
- Wy Frederick etc. doen kundt, so Gerd Ruppe eyn zyner erve genompt Gysenerve to Beveren, yn un unszeme kerspell to Essen gelegen, yn vorigen tyden to der er godes und to bejholff der kercken to Essen vor zick und zyne erven to ewygen tyden verlaten, na ludeund inneholt eynes loffwerdigen rychteschyns darup gegeven. Wowall nu de denst van deme selvenerve eyn tytlanck her unserswege gefordert und gehatt und wy darbeneffen gude olde geloffyge nawysinge gehort und geseen, dat zudane erve alsulck denst vorhen nycht gedaen, up dat dann des upgemeldeten Gerdes gude andacht unverbrocken, ock de noittroft der kercken to Essen an wyn, brode und anders nycht verkorttet, bekennen wy, dat wy ock deme geroten erve zodanes denste verlaten und vertegen hebben, verlaten und vertyen vermytz dussen usen breve des vortmer fry ander berichtonge overqueme. In orkunde der warheit hebben wy unsze segel vor uns und unsze nakomelinge an dussen breff doen hangen. Gegeven ime jare unses heren XVCXXV ame dage Visitationis Marie virginis
- Abschrift Münster Saats .Archiv. Msc. l, 22 f. 20.
- Quellen:Oldenburgisches Urkundenbuch - Band 05 – Süd-Oldenburg. Siehe Text
- Im Auftrage des Staates herausgegeben vom Oldenburger Verein für Altertumskunde und Landesgeschichte.
- Druck und Verlag: Gerhard Stalling Oldenburg
- Aufgearbeitet von H. Bruemmer.