Die Grafen von Tecklenburg und deren Einfluß auf die Gemeinde

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Die Grafen von Tecklenburg

1. Allgemeine Geschichte

Das zweite Grafengeschlecht, das in der ersten Hälfte des Mittelalters großen Einfluss auf die Geschichte Essens ausgeübt hat, waren die Grafen von Tecklenburg. Von 1150 an kann man sie als die mächtigsten Besitzer im heutigen Amte Cloppenburg bezeichnen. Sie entstammten einer der ältesten und bedeutendsten Familien Westfalens und hatten ihre Stammgüter am nördlichen Abhange des Teutoburger Waldes in der Umgegend von Tecklenburg [Tekeneburg, Titkelenborg, Tychelborg, Tecklenborg, jetzt Tecklenburg].

Als Stammschloss nennt Niemann die Bardenburg bei Oesede. Die Tecklenburger waren ein tatendurstiges Geschlecht, das an den Kreuzzügen hervorragenden Anteil nahm. In den Kämpfen zwischen Staufen und Welfen standen sie auf der Seite der Welfen, während die Ravensberger Grafen in Vechta, mit denen sie manchen Streit ausfochten, zu den Staufen hielten. Durch Anheirat waren sie in den Besitz vieler Güter im jetzigen Amte Cloppenburg gekommen. Zum Schutz dieser Güter legten sie in Essen zwei Burgen an. Sie haben es gut verstanden, ihren Besitzstand zu erweitern. Mancher Bauernhof des machtlosen Klosters Corvey kam in ihren Besitz. Bis in den äußersten Norden des Amtes, bis Barßel, dehnten sie ihre Herrschaft aus. In Friesoythe, dem damals bedeutendsten Marktort, legten sie eine feste Burg an, die ihnen zeitweise auch als Wohnsitz diente.

Schon um 1173 treten sie Infolge ihrer Macht und mit Hilfe ihrer guten Beziehungen zu Heinrich dem Löwen als Schirmherren der Kirche in Osnabrück und später zeitweise auch der Kirche in Münster auf. Als Vögte der Kirche in Osnabrück hatten sie fast sämtliche Burgen des Stiftes Osnabrück in Händen und das ganze Stift hatte schwer darunter zu leiden. So gerieten sie schon früh in Widerstreit mit dem Bischof von Osnabrück. Nachdem ihre Burgen in Essen 1227 vom Bischof Konrad zerstört waren, erbauten sie gegen Ende des 13. Jahrhunderts die Cloppenburg. In den letzten Generationen scheint sich die Raublust und Wildheit des tecklenburgischen Geschlechts immer mehr zu steigern.

So haben sie nach Aufzeichnungen des münsterschen Drosten zu Meppen Stephan von der Düthe in einem einzigen Jahre [1364] in den Dörfern Meppen, Nödike, Sweninghem, Varlo, Gehse, Hesepe, Lünne, Lerte, Büchelte, Huden, Lare, Holte, Helminghausen und Werlte: 1214 Kühe, 3838 Schafe, 30 Pferde und 380 Schweine, außerdem Hafer und bares Geld geraubt. Bischöfe und Städte von Münster und Osnabrück erklärten daher im Jahre 1393 "to stallen [= sich mit Macht zu legen] vor dat Schlott tor Kloppenborge". Nach einer Belagerung von 54 Tagen fiel das verhasste Raubnest der Tecklenburger Vögte. Kurz darauf auch Friesoythe und die Schnappenburg in Barßel. Am 28.Dezember 1397 überließ der Bischof von Osnabrück seinen Anteil an den eroberten Besitzungen für 1100 rheinische Gulden an Münster. Am 25.Oktober 1400 leistete der letzte Tecklenburger feierlich Verzicht auf die Herrschaft, das Amt und die Burg Cloppenburg, sowie auf seine Besitzungen im Emslande. So hatte Münster durch diese Erwerbung die wertvolle Verbindung zwischen Vechta und Meppen erhalten. Das ganze Gebiet einschließlich des 1253 erworbenen Amtes Vechta bekam den Namen Niederstift Münster.

2. Die einzelnen Grafen

a) Graf Heinrich I. - [ 1150 – 1169 ]

Der erste Graf von Tecklenburg, welcher in der Geschichte mit Sicherheit als solcher bezeichnet wird, ist Graf Heinrich. Sein Vater soll [ nach einer Mitteilung des historischen Vereins Osnabrück ] Graf Eckbert gewesen sein. Seine Mutter Adelheid entstammte dem herzoglichen Hause von Limburg und seine Frau Eilike [ Elisabeth ] war eine Tochter des Grafen Egilmar II. von Oldenburg und der Eilike von Rietberg. Er war im Besitze ausgedehnter Güter bei Essen an der Hase und bei Oite [ Altenoyhte ]. Diese gehörten ursprünglich zum Besitze des Sachsenherzogs Wittekind und gingen schon früh durch Erbschaft auf den verwandten Tecklenburger Grafen über, so dass sich schon die Gräfin Alaburg = Altburg im Besitz der Güter befand. Nach der Heirat Heinrichs I. standen also die Tecklenburger mit dem Hause Wittekinds und dem Hause Oldenburg in verwandtschaftlicher Beziehung.

Schon die Vorgänger des Grafen Heinrich hatten sich zum Schutze ihrer Güter eine feste Burg erbauen lassen, die Arkenoa. Sie lag auf dem jetzt zum Hofe gr. Arkenau in Brokstreek gehörenden, etwas erhöhtem Platz am Rande einer sumpfigen Wiese und wird im Volksmunde Hohenburg genannt. Die Bedeutung des ersten Teils des Namens = Arke ist stark umstritten. Leitet man ihn von arx = Burg ab, so würde Arkenoa neue Burg bedeuten. Im Namen Arkeburg [ bei Lutten ] will man Arke auf den Riesen Harke zurückführen. Herr P. Arkenau [ nach den Heimatblättern 1930 ] möchte den Namen zurückführen auf das gotische akrneis = rein, heilig. Der Name Arkenau würde demnach soviel bedeuten wie "Gottgeweihte Flur". Nach dem Platze zu urteilen, muss es sich um einen Bau gehandelt haben, der nach drei Seiten durch Sumpf geschützt war. Schon Graf Heinrich wird auf dieser Burg gewohnt haben. Einmal, weil er Gaugraf des Hasegaues genannt wird, zum anderen, weil seine Frau Eilike nach seinem Tod zusammen mit ihrem Sohn Simon in Essen, also in unmittelbarer Nähe, ein Nonnenkloster als Haustochter gründete. Graf Heinrich I., der um 1196 gestorben ist, hatte drei Söhne: Simon [sein Nachfolger], Ludwig [1169 -1173 Bischof von Münster ] und Friedrich [ 1196 - 1210 Probst zu Clarholz ].

b) Graf Simon [ 1169 – 1202 ]

Jung an Jahren übernahm er die Grafschaft und gründete 1175 auf seinen Gütern ein Nonnenkloster, das wahrscheinlich im Garten des Landwirts Schade südlich der Kirche lag. Weil die Arkenoa mit der Zeit zu klein wurde, der Grafenfamilie vielleicht auch nicht den notwendigen Schutz gewährte, ließ Graf Simon auf den Gründen des abgebrannten Klosters und des damit verbundenen Platzes auf der jetzigen sogenannten Wehagenburg die Anlagen einer größeren und stärker befestigten Burg errichten. Zum Burggelände gehörte eine Wassermühle, die von der Hasebrücke aus gesehen, jenseits des Kampes an der Hase lag, der noch heute Möhlenkamp genannt wird. Die Anlagen waren geschützt durch die Eckardsburg, eine Vorburg, die gleichfalls stark befestigt war. Sie lag nach dem Flurnamen "Zur Eckardsburg" zu urteilen dort, wo heute die Besitzung des Heinrich Schnetberg liegt. Ein breites Tor mit einer Zugbrücke wird den Eingang zum Dorfe und zur Burg über die Hase vermittelt haben. Um die Burg gruppierten sich die Wohnungen der Dienstleute des Grafen.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts [ 1197 ] nach dem Tode des Kaisers Heinrich IV. geriet Graf Simon in einen mehrjährigen Streit mit dem Grafen von Ravensberg in Vechta. Im Entscheidungskampf, in dem Graf Simon 1202 sein Leben lassen musste, gelang es seinen Söhnen Otto und Heinrich, den Grafen Hermann von Ravensberg und dessen Sohn Otto gefangen zu nehmen. Heinrich von Tecklenburg schloss 1207 mit dem besiegten Grafen einen Vertrag. Graf Simon hatte aus seiner ersten Ehe mit seine Gemahlin Sophie zwei Kinder: Johann, gestorben 1198 und Heilwig [ verheiratet mit dem Grafen Johann von der Lippe [ 1196 – 1230 ], aus der zweiten Ehe mit seiner Gemahlin Oda fünf Kinder: Otto, Nachfolger des Vaters, Heinrich, der den Sieg gegen Hermann von Ravensberg erkämpfte, Adolph [ 1216 zum Bischof von Osnabrück ernannt und gestorben am 30.Juni 1224 im Rufe der Heiligkeit ] und Eilike [ verheiratet mit dem Grafen Bethold von Ziegenhain ].

c) Otto I. [ 1202 – 1262 ]

Er war ein Kriegsmann durch und durch und um ganz dem Kriegshandwerk nachgehen zu können, übertrug er zunächst seinem Bruder Adolph die Verwaltung der Grafschaft. Er selbst kämpfte mit anerkannter Tapferkeit als Kommandant der Leibwache des Kaisers Otto IV. [ custos corporis imperatoris ] in der Schlacht bei Bouvines in Flandern gegen Philipp August von Frankreich. Am 26.Juli 1214, geriet er aber in Gefangenschaft. Nach seiner Auslösung begleitete er 1217 den Bischof Otto von Münster auf der Pilgerfahrt zum heiligen Lande und als sein Herr 1218 in Cäsarea in Syrien starb, kehrte er in seine Heimat zurück, wo er 1226 Güter in Krapendorf erwarb.

Kurze Zeit darauf geriet er in einen heftigen Streit mit den Bischöfen von Münster, Osnabrück und Köln und dem Grafen von Ravensberg. Er hatte nämlich den Grafen von Isenburg, der am 07.November 1225 den Erzbischof Engelbert von Köln überfallen und mit 47 Stichwunden getötet hatte, Aufnahme und Schutz auf der Tecklenburg gewährt, obwohl dieser geächtet und ein Preis von 2000 Mark auf seinen Kopf gesetzt worden war. Am 01.Februar1229 wurde auch Otto I. mit dem Banne belegt und in die Acht erklärt. Mit der Ausführung wurde Bischof Konrad von Osnabrück beauftragt und in Verbindung mit den obengenannten Herren entbrannte ein heftiger Kampf, der mit großer Grausamkeit und wechselndem Glück geführt wurde. Die Arkenoa und die Burg in Essen wurden durch Feuer und Schwert von Grund aus zerstört, wahrscheinlich schon vor 1231, denn Otto von Ravensberg, der 1231 des Kampfes müde geworden war, hatte an der Zerstörung wesentlichen Anteil. Die andern Gegner führten den Krieg weiter fort und 1234 erklärten sich die kriegsführenden Parteien zum Frieden bereit. Er kam aber erst 1236 durch Vermittlung des Bischofs Ludolph von Münster zustande und wurde auf dem St. Johanniskirchhofe in Osnabrück abgeschlossen. Aus der interessanten Urkunde seien folgende Punkte erwähnt:

1. Graf Otto überlässt dem Bischof Konrad sechs Dienstleute, welche von den zerstörten Burgen bei Essen und der Arkenoa nach der neu angelegten Landesburg in Quakenbrück übergesiedelt waren.

2. Graf Otto verzichtet auf die Schirmgerechtigkeit der Osnabrücker Kirche in ihrer ganzen Ausdehnung mit Ausnahme der neuesten Tecklenburger Stiftung, des Klosters Malgarten bei Bramsche.

3. Graf Otto darf keine Befestigungen wieder anlegen zwischen der Wirra und Osnabrück, und der Wulena [ Wulfenau ] und Osnabrück. Anderwärts kann er auf seinen Besitzungen bauen, wo er mag.

So hatten sich mit einem Schlage die politischen Verhältnisse im Essener Raum und in den Osnabrücker Nordlanden geändert. Während jetzt die tecklenburgischen Besitzungen ohne jeden Schutz waren, ließ Bischof Konrad in unmittelbarer Nähe die feste Landesburg Quakenbrück als Stützpunkt gegen die Tecklenburger Grafen und als Mittelpunkt des Christentums in den Nordlanden errichten. Er befestigte die Stadt, legte Burgmänner hinein und gründete an der neuen Sylvesterkirche ein Kollegiatsstift, dem er die neuerbauten Mühlen zum Unterhalt zuwies.

Bald nach diesem harten Schlag bot sich dem Grafen Otto I. eine neue Gelegenheit, seine gesunkene Macht zu heben, ja, nach menschlichem Ermessen noch wesentlich zu erhöhen. Sein früherer Gegner, Otto von Ravensberg, hatte nur eine Tochter [ Jutta ] und er selbst nur seinen Sohn Heinrich. Seine anderen Kinder waren entweder gestorben [Otto und Adolph] oder im Kloster [ Oda, um 1265 Äbtissin an St. Aegidi in Münster] oder verheiratet [Tochter Heilwig mit dem Grafen von Bentheim und seine Tochter Elisabeth mit dem Grafen Heinrich von Oldenburg]. Die Eltern beider jungen Leute begrüßten die Verbindung und so kam 1238 die Verlobung zustande. Sie musste schon durch die Eltern stattfinden, da Jutta erst sieben Jahre alt war. Die Vermählung fand sechs Jahre später, kurz vor oder nach dem Tode des Grafen Otto von Ravensberg [11. November 1244 ], nachdem Jutta das 13. Lebensjahr vollendet hatte. Auf diese Weise war Graf Otto I. zum mächtigsten Herrn in der ganzen Umgegend geworden.

Durch den Besitz der Grafschaft Vechta und der Emslande mit einem Teil von Friesland, konnte er seine Besitzungen und die der Ravensberger zu einem einheitlichen Ganzen abrunden. Wohl erhob der Bruder des verstorbenen Grafen Ansprüche an den Nachlass, griff sogar, wie es damals üblich war, zum Schwert, unterlag aber im Kampf und musste 800 Mark Entschädigung zahlen. Kaum vier Jahre dauerte das junge Eheglück. Schon im April 1248 starb Graf Heinrich und alle schönen Pläne wurden über den Haufen geworfen. Jutta kehrte als 17-jährige Witwe zu ihrer Mutter nach Vechta zurück, denn der alte Graf Otto konnte ihnen keinen genügenden Schutz gegen die Widersacher, die Grafen von Diepholz, gewähren, zumal er keinen männlichen Erben mehr hatte, der ihm hätte zur Seite stehen können.

Drei Jahre später heiratete die junge Witwe den Edlen Wallram von Montjoje in der Eifel und am 19. Juni 1252 verkauften sie alle Besitzungen und Eigentumsrechte für 40000 Mark an den Bischof, Otto II. von Münster. Auch die tecklenburgischen Güter in Oita und die Grafschaft Sigheltra [Sögel], die ihr erster Gemahl ihr als Morgengabe geschenkt hatte, sollten an Münster fallen, doch scheint Otto I; diese Besitzungen behauptet zu haben, wahrscheinlich, weil Jutta nur ein Verfügungsrecht darüber bis zu ihrem Tode gehabt hatte. Graf Otto I., der mit Mechthilde, einer Gräfin von Altena und der Mark verheiratet war, starb Ende 1262 im Alter von 81 Jahren ohne männlichen Leibeserben. Die Nachfolger sollen nur kurz gestreift werden, da sie für die Heimatgeschichte Essens von geringer Bedeutung sind.

d) Die Grafen Heinrich von Oldenburg und Otto von Bentheim, die Schwiegersöhne Otto I. führten zusammen die Verwaltung der Grafschaft 1262 - 1268. Nach dem Aussterben der Oldenburger Linie fiel die Grafschaft an Otto von Bentheim, der sie seinem Sohne

e) Otto II. [ 1269 – 1284 ]übertrug.

Er versetzte 1282 die Tecklenburg an den Bischof Konrad von Osnabrück und nahm seinen Wohnsitz auf der neugegründeten Burg bei Oita [Friesoythe]. Mit dem Gelde, so vermutet man, habe er eine näher bei den ungeschützten Gütern in Essen liegende Burg gründen wollen.

f) Otto III. [ 1284 – 1303 ]

führte den Plan des Vaters aus. Zunächst suchte er seinen Einfluss und seine Macht um Oita zu verstärken und zu vergrößern, dann ließ er die Burg stärker befestigen und unterwarf die umliegenden Ortschaften Schwaneburg, Harkebrügge, Lohe und Barßel. Am Barßeler Tief legt er als weiteren Stützpunkt die Burg zur Schnappe an. Von dem Gute Hemmelbühren in der Gemeinde Krapendorf erwarb er sich eine große Parzelle Land mit einer Wassermühle an der Soeste. Vor der Mühle im Sumpfe legte er am 05. Januar 1296 die Cloppenburg an und musste dafür zwei Bauernhöfe in Essen [gr. Darrelmann in Darrel und Biegenhus] abgeben. So konnte von seiner neuen Burg aus den Gütern in Essen an der Hase besseren Schutz gewähren.

g) Otto IV. [ 1302 – 1360 ]

liebte den Frieden, löste die Stammburg Tecklenburg wieder ein und nahm dort zeitweise seinen Wohnsitz.

h) Nikolaus I. [ 1328 – 1360 ]

war ein entfernter Verwandter seines Vorgängers, der ohne Leibeserben gestorben war. Auf gütlichem Wege suchte er seine Güter in und um Cloppenburg abzurunden, scheute aber auch offene Gewalt nicht. Er bemächtigte sich der Kirchenvogtei in Löningen, erweiterte seine Macht auf dem Hümmling, brach 1345 in das Saterland ein, wo er den Bewohnern eine jährliche Abgabe von 1350 Pfund Butter aufzwang und suchte sich gegen Ende seines Lebens durch Raubzüge in das Emsland für den Verlust des Hümmlings zu entschädigen. Ein noch ärgeres Raubritterleben trieb sein Sohn

i) Otto V, [ 1360 – 1388 ]

Sie wurden zu einer Geißel für die Nachbarschaft, besonders für die Bischöfe von Münster und Osnabrück. Sie öffneten den bedrängten Bauern ihre Burgen in Haselünne und Meppen, anderwärts wurden von den Bauern Landwehren angelegt. Trotzdem setzte sich Otto V. in den Besitz fast aller Burgen des Osnabrücker Landes. Durch diese Gewaltmaßnahmen veranlasst, entschlossen sich die Bischöfe von Paderborn, Münster und die Stadt Münster zu einem Bündnis auf zehn Jahre und zu gemeinsamen Vorgehen gegen Otto und seinem Sohn

j) Nikolaus II. [ 1388 – 1400 ],

dem später auch die Stadt Osnabrück und die Burgmannen von Vechta und Quakenbrück beitraten. Die Macht der Tecklenburger wurde gebrochen und die ehemals tecklenburgischen Besitzungen bildeten jetzt das Amt Cloppenburg.



  • Quellen:
  • Die Unterlagen stehen zur Verfügung.
  • Private Recherchen.
  • Heimatarchiv Vechta
  • Nieberding
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